Wirkungsvoll


 

 

Düfte die betören. Düfte, sie heilen und „beseelen“ 

Meine Faszination für Düfte, für viele Jahre mein Beruf. Den ganzen Tag war ich von bezaubernden Duftwolken umgeben. In einer Zeit, in der es noch nicht sehr viel synthetisch hergestellteParfums zur Auswahl standen. Die natürlich hergestellten Essenzen, z.B. aus den Drüsen der Zibetkatzen, Bergamottöle, Moschus, Destillerien, umdie duftenden Inhaltstoffe zu gewinnen, fand man in Frankreich, später in den französischen Übersee Departements, z.B. auf“ La Réunion“ „Gouadeloupe“.

Aus früheren Kulturen kannte man schon die Wirkung der wertvollen Duftöle aus Ägypten oder später aus Indien, heute bekannt als Ayuveda Anwendungen, oder auch bei den bekannten Kneippkuren wurde mit Kräuter- Essenzen lindernde bzw. heilende Wirkung zugeschrieben. In den Klöstern mit angelegten Kräutergärten wurden Erfahrungen gesammelt. ( Hildegard von Bingen) Oder auch in der katholischen Kirche, wo der Weihrauchduft die Gläubigen einhüllte, oder in Trance versetzte, was durchaus einer kultischen Zeremonie entspricht. Über die damalige Seidenstrasse blühte der Handel mit exotischen orientalischen Stoffen, Geschmeiden, Duftölen, die im „Hamam“ oder in den Harems dazugehörten. In Europa zuerst nur den Königshäusern vorbehalten, schnell die Welt der Frauen erobert.

Aus Frankreich, mit den berühmten Mode und Parfumherstellern schwappten die neuesten Kreationen nach Deutschland herüber. Zu Beginn in puritanischen Häusern als Sünde betrachtet wurden, da sie die Sinne erotisierten. In der Medizinischen Anwendung auch heute oder für die Prävention, dieAusnahme. Ursprünglich nur bei mystischen Ritualen schon in der indianischen Kultur bekannt, dann zurückgedrängt und als Kult abgetan, dabei wurden bei den Heilungs- bzw. Reinigungsritualen, in Verbindung mit traditionellen heiligen Gesängen und Tänzen Erfolge erzielt. In Afrika, heute bei vielen Ritualen immer nochals Kräuterwaschungen, für Reinigung, mit Räucherwerk bei körperlichen oder seelischen Nöten, verbunden heiligen Gebeten, Abhilfe schaffen.

Bei uns aus früheren Zeiten klopfte so manche Kräuterfrau aus bestimmten Gegenden an die Tür, um Heilkräuter, in Form von Tee, oder auch selbst hergestellten Medizinisch wirksamen Salben, zu verkaufen. Heute noch auf Krämermärkten im Angebot.

Heute werden die Duftessenzen zu vielerlei Zwecken eingesetzt, in  Einkaufszentren, Supermärkten zur Stimulierung, über die Klimaanlagen eingeschleust, des guten Umsatzes wegen. Leider auch in sehr vielen Lebensmitteln, einer Chemieküche gleich, die Geschmacksnerven getäuscht, das zur Folge hat, dass der natürliche Geschmack der frischen Ware ( ohne Gentechnik ) die jungen Menschen nicht mehr kennen, oder nicht mehr wahrnehmen können.

Am Morgen mit einem natürlichen Duftwasser zu erfrischen, das bei Hitze erfrischend und belebend auf den ganzen Tag auswirkt. (Vetivier, Lavendel, Zitrone, Sandelholz etc.) Natürliche Düfte, die beseelen, ja auch stimulieren auf positive Art und Weise.Ein herrlicher Duft, eine frisch gepflückte schmackhafte Tomate zu verspeisen.Die nach Sommer und Sonne schmeckt.

Die Welt der Düfte, für mich ein Magnet, sie üben auf mich eine große Anziehungskraft aus, sie es die Rinde des Eukalyptusbaumes aus dem Senegal, feine Räuchermischungen von dafür bestimmten Frauen selbst hergestellt, aus dem Senegal, Duftöle, das natürlich gewonnene Lavendelöl aus der Provence, Lavendelwasser aus traditionellen Manufakturen, Ingweressenz , oder natürlich Harze (Weihrauch) und anderer Sträucher aus orientalischen Ländern, auf Reisen für mich Immer Neuentdeckungen.

Meine Oma mütterlicherseits, eine Kräuterfrau, immer hingen an Schnüren wie auf einer Wäscheleine Kräutersträuße ( Schlehe, Wacholderblüten, Beeren, Birkenblätter, Melisse, ) oder auf Zeitungspapier ausgebreitet und später in Leinensäckchen abgefüllt wurden. Mit meinem Vater in unserem Garten, das gleiche Bild. Alte Kräuterbücher geben mir noch immer Auskunft über die Wirkungskraft der

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Anwendung.       

       

 

 

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Veröffentlicht von

afrikafrau

Afrika begeistert - viele Jahre in diversen Ländern, auf vorgelagerten Inseln unterwegs-

15 Gedanken zu „Wirkungsvoll“

  1. Ein sehr informativer Artikel, liebe Afrikafrau. Auch die Kommentare waren interessant zu lesen. Ich parfümiere mich nicht und mag an Frauen, wenn überhaupt nur ein sehr dezenter Duft. Ja, jeder Mensch hat seine Geschichte… Ernst

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    1. freue mich, daß du mit Interesse gelesen hast, erinner mich an eine Zeit, als beinahe jeder Mann den berühmten Duft “ Aramis“ aufgesprüht hatte, Jede Zeit hat so ihre “ Moden“. Persönlich höre ich gerne Geschichten, bzw. interessiere mich für die Lebenswege der unterschiedlichsten Menschen an. Inwiefern und welche Entwicklungen,Beeinflussungen , Prägungen sich zeigen. …

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      1. Lebenswege werden auch durch Schicksalsschläge geprägt und stellen dann ein bestehende Situation total auf den Kopf und „wie weiter“ beeinflussen das weitere Leben. Das war bei mir vor über 30 Jahren so. Es ist eine lange Geschichte, über die ich ein Buch schreiben wollte, aber die Power fehlt, es kämen auch zu viel Emotionen hoch und so lass ich es sein. Es ist so ok.

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      2. stimme dir zu lieber Ernst, immer wieder Brüche, die alles verändern, es ist hilfreich darüber zu schreiben, aber nicht leicht, sinnvoll zusammen zu fassen, oder gar für ein Buch aufzubereiten, gelingt oft erst nach Jahren, wenn die Emotionen sich etwas gelegt haben, es in einem Buch gar zu präsentieren, was ich auch immer wieder überlege, eine Herkulesaufgabe, Texte zu ordnen, in eine gute Reihenfolge bzw. Form bringen, Emotionen preis zu geben, und doch, könnte es spannend sein, nicht nur so oberflächlich eine Geschichte “ hinzuklatschen“ .Davon gibt es schon genug. Selfpublishing, sehr aufwendig, meine ersten Versuche, habe ich auch fallen gelassen. feile immer mal wieder an den Texten, sehe es wie du auch, es ist so o.k. ab und zu kommt wieder der Wunsch auf, dann ensteht wieder ein neuer Text, bringe aber auch immer wieder die Reihenfolge durcheinander, Was lass ich weg, was ist relevant, wirklich wichtig,biographisch, was schmückend, daran immer wieder zu arbeiten, benötigt power und Durchhaltevermögen. Man selbst will sich auch nicht so wichtig nehmen…….!!!!!

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      3. Weißt du, deine treffenden Gedanken über die ganze ‚Schreiberei‘ kann ich eins zu eins nachvollziehen, ich bin ein Suchender, mache mir manchmal das Leben schwer, indem ich mich mit Texten nicht zufrieden bin. Oft verliert sich dieser nach erfolglosen Verbesserungen von selbst. Auch bin ich nicht begabt im Schreiben und tue mich mit zunehmendem Alter schwerer. Ich mache auch öfters die Erfahrung, dass ich abgeschlossene Texte erneut korrigiere, in dem ich sie ändere und dann wieder merke, dass ich dadurch mein Anliegen von ‚Einst‘ verwässere oder gar verliere.

        Ich finde deine Beiträge liebe Afrikafrau authentisch, lehrreich und informativ. Ich merkte sofort, dass du lange Zeit dort gelebt haben musst und so von einem grossen Erfahrungsschatz schreiben kannst. Darum lese ich gerne bei dir.
        Seit 2014 stelle ich jedes Jahr ein Büchlein mit 16 bis 20 Sprüchen und Gedichten zusammen, das ich meiner Familie und Bekannten jeweils zum Jahreswechsel versende. Vielleicht hast du Interesse, mit mir ab und zu Gedanken per Mail zu tauschen? Es wäre möglich, sich per Mail auch Bilder oder Texte zukommen zu lassen.
        Es muss jedoch nicht sein, ist nur so eine Idee. Oft fehlt mir die Zeit, um regelmäßig oder sofort zu antworten. Liebe Grüße Ernst.

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      4. welch ein feiner Gedankenaustausch, danke dir Ernst, da ich in mehreren Kursen gelernt habe,meine Schreibweise zu straffen, zu verbessern, oder auch zu kürzen, etc., du hast recht, die Schwierigkeit sich immer wieder zu konzentrieren, was möchte ich eigentlich mitteilen, bzw. preisgeben etc, da persönlich uns ja reichlich Material vorliegt, zu sortieren, wenn es um gewisse Themenbereiche geht. Für ein Buch könnten es ausführliche Texte sein, fürs Netz habe ich festgestellt, Zusammenfassungen, also kurze Texte werden
        mehr gelesen. Da oft nur kurz reingelklickt wird, die Leser sich ablenken lassen und weiter klicken. Ein anderes Thema.
        Deine Idee, sich intensiver mit Texten zu befassen, auseinander zu setzen gefällt mir sehr gut, Texte, ,die du schreibst, oder Bilder,interessieren mich immer, auch längere, das wäre schön, danke für deine possitive Einstellung. Kannst mir gerne per e-mail etwas zukommen lassen, wir können uns dann gemeinsam austauschen darüber, wenn du Zeit und Lust hast, deine Texte zu durchforsten. meine e-mail ist ja ersichtlich- kenkiliba7@gmail.com . freue mich darauf. einen guten wochenstart …. lg

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  2. Ein sehr interessanter Beitrag! Ich liebe es mich mit meinen Lieblingsdüften zu parfümieren, natürlich immer unaufdringlich!

    Eine Weihrauch Therapie habe ich schon mal gemacht, die hat mir allerdings nichts gebracht! Es war sehr guter Weihrauch! Aber es gibt Menschen, denen es wirklich geholfen hat.

    Liebe Grüße Babsi

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    1. vielen dank Babsi, genau richtig dezent parfümieren wirkt immer geheimnisvoller, bei Wihrauch kommt es sehr darauf an, wir und wofür die Therapie eingesetzt wird, ob auf Kohle geräuchert usw. es gibt diverse Anwendungen, sollte sehr genau auf eine Person abgestimmt sein. deine eingearbeiteten Fundstücke in den Bildern sprechen mich an, auch Formen und Farben,in gekonnter Verbindung.

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      1. Oh, dass war jetzt sehr informativ!
        Dann habe ich wohl nicht den richtige Weihrauch für mich eingenommen!
        Ich habe Multiple Sklerose seit 2004.

        Meine Malerei habe ich mit der Tafelmalerei, also auf Holzplatten, begonnen! Oft in Mischtechnik, also beispielsweise Sand eingearbeitet oder Edelstahl Teile. Mein Schwager hat eine große Firma Konstruktion und Blechverarbeitung und da habe ich die Firma mit meinen Gemälden ausgestattet! Die Edelstahl Teile habe ich mir dann raus gesucht.
        Da Holz bekanntlich arbeitet, musste ich die Platten vorher bearbeiten, damit sich nicht zu sehr verbiegen. Das war sehr aufwendig, vor allem bei den Großformatigen! Das schaffe ich heute nicht mehr, darum male ich nur noch auf Leinwänden. Und sehr viel auch auf Kleinformaten.
        So, nun hast Du ein bisschen Hintergrundinformationen! 😁😉

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      2. vielen Dank Babs, zuerst eine Frage, Weihrauchharz, Weihrauchextrakt flüssig??oder inhaliert???? zum entspannen der Muskulatur??? Spastik??? hast du Schübe?? wodurch ausgelöst???ist das dir bekannt????du scheinst eine sehr tapfere Frau zu sein, nimmst dein Schicksal an….. habe meine eigene Geschichte, eine andere…an jeder kann man zerbrechen oder entsprechend mit umgehen, erfordert Kraft und Mut….entschuldige, frage meist direkt, hilft so manches mal, denn meist gibt es dazu eine Vorgeschichte…….
        habe lange auch mit Metall zutun gehabt und Metallreste in meinem Fundus, ehe ich sie entsorgt habe bei, Umzug, noch einiges bemalt,kleine geschnittene Reste verarbeitet oder eingearbeitet….sehr aufwendig stimmt, male nicht mehr ständig, da zu viele im Keller lagern, oder übermale ab und zu eines, aber wenn etwas auf die Leinwand muss…ja dann kann ich mich nicht bremsen……..

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      3. Also, ich habe ein halbes Jahr Weihreich Tabletten genommen, dass war 2005! Weiß aber nicht mehr wie die hießen. Ich hatte am Anfang den schubförmigen Verlauf und Spritzte täglich.
        Da es für meinen Verlauf seit 2006 (Sekundär Programmierten – schleichende Verschlechterung) bis jetzt kein Medikament gibt und ich außer 2x die Woche seit 2005 stetig meine Physiotherapie mache, bin ich der Überzeugung, stehe ich noch ganz gut da. Also kleine Schübe habe ich schon manchmal. Meine letzte Kortisonbehandlung ist aber auch schon lange her, dass ist eben auch eine Option, die ich aber, wenn möglich, vermeiden möchte.

        Die Homöopathie sehe ich differenziert! Aber die Naturheilkunde überzeugt mich eher! Meine Mutter hat die Misteltherapie statt Chemo gemacht, die ihr sehr geholfen hat!

        Du scheinst Dich mit Naturheilkunde auszukennen, denn sie beinhaltet ja die Pflazenkunde, oder?

        Die Malerei ist meine Therapie und meine Krankheit habe ich schon lange akzeptiert, sie lebt mit mir und nicht ich mit ihr, heißt, ich stelle sie nicht in den Fokus! Sie erscheint eben manchmal intensiver, dann nehme ich es an und verabschiede sie irgendwann wieder, sinngemäß! Damit komme ich gut zurecht!

        So, jetzt schaue ich mir Deinen Blog mal genauer an!😊😉

        Hab einen wunderschönen Abend!

        Liebe Grüße Babsi

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      4. vielen Dank für deine offene Antwort, wünsche dir auch einen entspannten Abend, für die Anwendung der Homoöpathie braucht es Vertrauen,Zeit und Geduld, die nicht jeder Patient besitzt, Physiche Stabilität, Veränderungen annehmen zu können, um die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und rechtzeitig einsetzen zu können. Falls du nicht im blog zuviel preisgeben möchtest, kannst du auch an meine e-mailadresse schreiben, kenkiliba7@gmail.com wenn du möchtest. bin keine Spezialistin, habe mich aber intensiv mit diesen wichtigen Themen beschäftigt, Kenntnisse erworben auf mehreren Gebieten…..

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