gerne gelesen….

Kormoran in der Pferde-Kapelle

über Pferde in der Kapelle — Kormoranflug Blog

dazu meine folgenden Beobachtungen, kurz formuliert…..2186079940_c1d74eda09_s

Fahrrad fahren- der neue „Hype“

immer wieder in neuen Formen aufgebläht.Die Werbung preist die neuen teuren „Pedelcs“, „ mountan bikes“ und „ elektrobikes“ ja auch Ausfahrten Kurse und Trainigs an, was Mensch unbedingt braucht und ja haben/kaufen soll. Ein ganz normales Fahrrad…. wieso eigentlich „ Bike „ und Bikertreffen…Bikerausfahrt….weil dies moderner klingt….dann bin ich gerne altmodisch, was dies anbelangt.Sich an den anderen zu messen ist grundsätzlich fortschrittlich,der „ hype“ darum gefällt den meisten wohl doch sehr.Das  ist „ trendy“ und man möchte doch dazugehören. Die ersten warmen Tage verlocken mich auch, mit dem Fahrrad ein wenig die aufblühende Natur in der näheren Umgebung zu entdecken, den Photoapparat im Gepäck für gelegentliche Schnappschüsse. Mit hochrotem Kopf rasen die wie „Marsmenschen“ gekleideten Figuren rechts und links an mir vorbei, wenn sie überhaupt etwas sehen und nicht nur auf ihre teuren Messgeräte starren, werfen sie einen mitleidigen Blick auf mein altes einfaches pinkfarbenes Vehikel, auf dem ich gemütlich sitze, manchmallieber anhalte, wenn diese „Horden“ auftauchen“ mit einem Apfel in der Hand die Szene beobachte.Fahrradtechnisch gestylt und aufgerüstet müssen diese sehr sportlich wirkenden Wesen eine bestimmte Menge an gefahrenen Kilometer vorweisen, absolvieren, trainieren klingt viel besser,ihren Puls ständig messen, in das „ Ding“ eintippen, den Blutdruck kontrollieren, die Muskelkraft steigern, aus den komischen Getränkeflaschen einen schnellen Schluck während der Fahrt, schon sind sie aus meiner Reichweite verschwunden, da keucht der nächste um dieEcke. Da halte ich mich an das Zitat von „Churchill“ „ no sports“.Als positives Beispiel gefällt mir, wenn Väter oder Mütter mit ihren kleineren Kindern im Fahrradanhänger durch die Landschaft gondeln. Familien mit ihren Kindern mit den Rädern unterwegs sind, vielleicht sogar mit Picknickkorb auf der Wiese sitzen, eine Pause einlegen.

 

 

 

 

 

 

 

verlorene, vergessen Jugend“

 

„Die vergessene Jugend“

Als Erwachsene, falls wir nicht in Jugendarbeit eingebunden sind, oder in Jugendvereinen tätig, nicht an einer Schule Wissen vermitteln, die eigenen Kinder schon  erwachsen,die Enkelkinder noch sehr jung, kennen wir die Wünsche,die Gedanken, die Visionen oder Träume unserer Jugend, ohne in den sozialen Medien zu lesen, aber daraus nicht erschließen können, was die Jugend wirklich denkt oder bewegt, außer den uns schon längst bekannten Themen, die wir alle aus unserer Jugendzeit noch kennen sollten, wie z.B. Liebe, Liebeleien, Sex, Lust, Vergnügen,Party, Mode, Sport, Photogalerien, Genderfragen, usw.Gibt es für sie noch Vorbilder, Begeisterung oder Leidenschaft für spezielle gesellschaftliche Themen, z.B. Literatur, Philosophie,Kunst, Wissenschaft, Forschung, Umwelt, Klima, usw.Aus welcher Sichtweise schaut die Jugend auf das aktuelle Weltgeschehen?Was denken sie über die Flüchtlinge………Interessieren wir Erwachsene uns ausreichend dafür?? Meiner Beobachtung nach nicht genügend, „zu kompliziert, keine Zeit,kein Nerv, zu anstrengend“, hören wir richtig hin……Die Familie, so wichtig sie ist, aber nicht kann nicht der „Nabel der Welt“sein. Welches Wissen wird der Jugend beigebracht, unterbreitet, welche Bildung erhalten sie, welche Lernmethoden werden verwendet, wie ist die Ausbildung der Lehrer, die diese Aufgaben meistern sollen, den Schülern und Eltern der Schulbehörde, den Vorgaben, gerecht werden müssen.Schaue ich auf unsere Stadt, sehe ich zwei Gymnasien, wo erheblicher Sanierungsbedarf besteht, es an modernen Arbeits- Unterrichtsmethoden  mangelt,kein Unterrichtsfach  Moderne Medien- Internetkompetenz (IT-Sicherheit etc.)existiert. Aus welchen Quellen speist sich ihr Wissen, hoffentlich nicht nur aus dem Internet, gute Literatur finde ich wäre besser geeignet.Was lesen junge Leute eigentlich, was interessiert sie genau, außerhalb desSchulalltags?? Ein weites Feld….Gestaltung der zukünftige Arbeitswelt…..usw.

 

afrikanische Traumpfade

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auf den Sommer vorbereiten , die afrikanische Wärme in den Stoffen spüren,die Kiste mit afrikanischen Stoffen gibt noch immer einiges her, schnippeln, schneiden, neu zusammenfügen, und eine neue Patchworkdecke in Angriff nehmen, bei trübem Himmel genau richtig,  diese Stoffe erzählen viele Geschichten vom afrikanischen Kontinent, von bunten Märkten, bunten Stoffen und afrikanischen Gewändern, die wieder neu zusammengesetzt in  farbigen Träumen.

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„postfaktische Welt“

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ein etwas überspitzt bissig formuliertes Szenario über die “ moderne Welt“

Die moderne Welt

nur die alten oder verwirrten Menschen sprachen mit sich selbst laut,heute sprechen alle ständig mit sich in ihr  „smartphone“ laut,daddeln und starren auf dieses moderne Ding, übersehen dabei viel zu viel, auch schon mal den Pfosten,im Kaffee wird das „buiseness“ laut abgewickelt,„melde mich, bin im Augenblick in einer wichtigen Besprechung“„Ja, in Ordnung, schicke ihnen ihre Bestätigung gleich per mail“ „gerade gelandet, wo genau  gebe ich dir noch durch „ bis gleich“Im Supermarkt vor dem Regal wird online abgeklärt, welches Produktausgewählt werden soll, der alte Einkaufszettel hat ausgedient.Du recherchierst, du scannst und bezahlst ohne Bargeld mit dem „ Ding“Das Geld wird dir dann „ online“ gestohlen, ganz ungeniert und anonym,ohne einen Fuß vor die Tür zu setzen, egal wo du gerade bist…..Du redest nicht mehr mit der Verkäuferin, die gibt es ja nicht mehr,hast du selbst wegrationalisiert, du redest mit dem Terminal, der seltsamen unpersönlichen Stimme, wie aus dem Weltraum, bekommst du deine Info, oder wirst weitergeleitet……..klick klick,…. mit Computer Musik berieselt, warten…bitte legen sie nicht auf….die Algorithmen schreiben dir vor, was zu tun ist, selbst denken unerwünscht,bequem, aber nicht selbstbestimmt lässt du dir die Entscheidungen gerne abnehmen.Ein Auto für den Vater, kein Problem, ein Vorschlag in Sekunden, gleich mit Finanzierung, Versicherung, Rechtschutz usw., Alter des Vaters, zu alt, kein Kredit möglich, aber vielleicht ein altersgerechter Wohnungsumbau,Fitnessangebot, Muskelaufbauprodukt, Tresor für Schmuck oder Waffen, gratis ein Sicherheitskonzept…… Altersheimempfehlung mit Rund um Versorgung in Bulgarien, supergünstig, oder Thailand für Anspruchsvolle, online- Angebot, gleich buchen………Realitäten verschwimmen mehr und mehr hinter den bunten Bildfassaden,wir verkommen zu Sklaven, übernehmen Dienstleistungen freiwillig umsonst,schaffen uns ab, verschwinden lautlos in der Cyberwelt.     

 

 

 

 

Frauen und Kunst!!!

Kunst afrikanischer Frauen

In der Öffentlichkeit in der Mode sichtbar, international als Autorinnen erlangen sie ab und zu Beachtung, wenn sie sich im Ausland aufhalten und über Beziehungen einen Verlag finden, dann auch nur mit Themen, die für Aufsehen sorgen, bzw. die den Klitsches der westlichen Welt entsprechen.In die internationale Tanzszene schaffen es nur wenige, da dafür Reisen, Geld und viel Ausdauer benötigt werden.Ohne Unterstützung bleibt es vielen Frauen verwehrt. Auch als Heilerinnen und Schamaninnen werden sie geschätzt. Eine Ausbildung oder ein Studium erreichen wenige.Einige immerhin in der Politik, national, einige sogar auf deminternationalen Parkett.Die Frauen sind trotzdem in ihren Bereichen sehr kreativ, verfügen über ein hohes Maß an Organisationstalent. Sie sind gute Händlerinnen auf den Märkten, die Kinder helfen mit, sie sorgen für eine gute Vernetzung untereinander. Ihr Zuständigkeitsbereich liegt im Gemüseanbau, im Gesundheits-bereich, in der Erziehung und Versorgung. Lesen und schreiben können nicht alle, häufig wird die Schule abgebrochen,sie heiraten früh und sind maßgeblich für die Erziehung der Kinder zuständig.Es bleibt wenig Raum und wenig Zugang im Bereich der Kunst.In Afrika werden Geschichten mündlich, in Gesang und Tanz, Tanztheater,erzählt, den Älteren wird noch zugehört, sie gelten als Vorbilder, allerdings im stetigen Wandel begriffen. Die Erzählkunst mit Musikuntermalung z.B.mit der Cora, einem wohlklingendem Saiteninstrument, fest in der Tradition der „Griots“, oder der Tradition der umherziehenden Tuareg.Jedes Land besitzt noch einige fest verankerte Tradition ,unterteilt in die festgelegten Bereiche der Frauen und dem der Männer. Meist bestimmt die Familie, die Umgebung noch immer über die Bildung der Frau. Die Abhängigkeit ist sehr groß und sorgt für wenig Freiraum, da das alltägliche Leben, die Versorgungssituation, die Infrastruktur wenig Möglichkeiten bieten. Der Tourismus bietet einigen ein Sprungbrett für eine andere Entwicklung. Die Frauen legen Wert auf Kleidung und Aussehen, ein Statussymbol, wofür viel Aufwand betrieben wird, z. B. die vielfältigen Frisuren, um die wilden Haare zu bändigen, sie lieben feine Stoffe, Parfumöle, an das jeweilige Klima angepasst, bunten Perlen Silber- und Goldschmuck. Zu jedem Fest der Wunsch, zu glänzen und sich von der Masse abzuheben besitzt einen hohen Stellenwert. Die Anziehungskraft, die Blicke der Männer auf sich zu ziehen, wie überall auf der Welt, immer wirksam und erfolgreich.Die Herstellung von Kunst den Männern vorbehalten.Sie entwerfen, nähen, schneidern, sie malen Bilder, sie schnitzen Masken undSkulpturen, sie arbeiten mit Metall, modern und zeitgemäß, meist aber, um an Touristen verkaufen zu können. Die Frauen halten sich im Hintergrund, entwerfen und stellen Aufbewahrungskörbchen, Perlenschmuck, aus Stoffresten werden afrikanische Puppen, viele Alltagsgegenstände, wie Salben und Räucherwerkaus Pflanzen hergestellt, sie sammeln Eukalyptusrinde, Blätter, Blüten und bestimmte Früchte, Nüsse, zur Herstellung von Pflege- und Medizinprodukten. Für rituelle Zwecke,fürBeschneidungszeremonien, Heiratrituale, Geburtsrituale,  gegen böse Geister, auferlegten Flüchen, vielerlei Krankheiten und Plagen, Steigerung der Erotik, der Fruchtbarkeit, usw. da von vielen Kindern nicht alle überleben, die Eltern von den Kindern versorgt werden, wenn notwendig.Im täglichen Leben bleibt wenig Muse bzw. Freiraum für die Kunst.Dafür um so mehr ist ihre große Lebenserfahrung, ihr Durchsetzungsvermögen,gefragt. Daher hat die Kunst im Leben einer afrikanischen Frau nicht diese hohe Priorität, die Individualität wird zwar beachtet, aber nicht in diesem hohen Maße gefördert. Der Zusammenhalt der Großfamilien steht im Fordergrund. Als einzelner Mensch zu überleben in Afrika, ohne Zugehörigkeit zur Dorfgemeinschaft selten und sehr schwierig. Am Namen erkennt jeder meist sofort die Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen Gruppe und wird man der Person mit Wertschöpfung oder Misstrauen entgegentreten.Bemerkenswert die Kreativität mit der sie in manchen Ländern Afrikas, ihre Häuser aus Lehm mit Symbolen verzieren, oder ihre Körper traditionell bemalen, Haarschmuck Haarkunst, z.B. Henna einsetzen, um die Attraktivität zu steigern,z.B. Perlenschmuck, Kaurimuschelschmuck.

Nachtrag: die Photos stammen von Margret Courtney-Clarke-

Postkarten -Bilder aus Paris -in meinem Besitz (Geschenk)