Klaren Kopf behalten

“ Angst fressen Seele auf 

Ein Zitat aus einem Film, ein kluger Spruch, der mir in den Sinn kommt. 

Die Angst, ein sinnvolles, eingerichtetes Warnsystem, Schutzeinrichtung vor Gefahren, denen wir begegnen.  Schleicht sie sich auf leisen Sohlen heran, wird diese nicht sofort bemerkt. Achtung, wir sind der Angst nicht ausgeliefert, wenn wir unseren klaren Menschenverstand in den Vordergrund stellen und einen klaren Kopf behalten. Keine Umleitung nehmen, die in einer Sackgasse enden wird. (Nehme die ernsthaft kranken Menschen aus, die Hilfe benötigen) Wenn wir gesund sind, besitzen wir die Kraft dem entgegenzuwirken. Jeder mit seinen Möglichkeiten. Eine Gesellschaft in Angst zu halten, sich selbst Schranken setzt, nicht mehr frei entfaltet, befindet sich in einer seltsamen Situation, bewegt sich unbewusst in bekannten, vorgegeben Bahnen. Von einem trügerisches Sicherheit Bedürfnis geleitet.           

Die Mythologie, die Kunst bietet hierzu Möglichkeiten, an, wir kennen Techniken zur Entspannung, Bewegung, besinnen auf das Wesentliche, keine Kraft vergeuden, je nach Zugang, Verständnis, hierzu kostenlos anzuwenden.  Den sinnlosen, unnützen Worten in der Presse keinen Glauben schenken, sich nicht zu eigen mache, nicht die Umleitung nehmen, die angeboten wird., die ins Nichts führt. Informationen sorgfältig prüfen, aus welcher Richtung sie geäußert werden, die verwirrend, oft nicht der Wahrheit entsprechen uns unsere Ruhe rauben. Ohne großen Aufwand möglich für alle.  

butterflydance2  

Noch fliegen die Gedanken frei, wie diese Zauberwesen

Kamerun-Reisetagebuch

https://sway.office.com/EQogs8nRoIIqbCac?ref=Link

Wer gerne die ganze Geschichte lesen möchte und interessiert ist, kann den oben genannten Link anklicken und 4-Wochen Rundreise verfolgen. Erzähle meine persönlichen Eindrücke der langen Reise .Viel Vergnügen dabei. Sehr lange her, alles gespeichert in meinem Kopf.

Kamerun 2

https://www.kizoa.com/embed-309708423-5705583o2l1

Aus dem Kamerun Reisetagebuch

Trans-Kamerunbahn

12 Stunden Zugfahrt in den Norden 

Am Abend vor der Zugfahrt bekommen wir genaue Anweisungen von „Mr. Money“, was auf uns zukommen wird. Wir sollen alle zusammenbleiben da es schwierig werden würde, sehr früh am Bahnhof. in Yaoundé. Alle Reiseteilnehmer ziemlich gestresst mit dem Gepäck sind reisefertig. Es ist sehr kühl, sehr früh, Die Fensterscheiben beschlagen, bei der Ankunft herrscht ein heilloses Durcheinander. Im Reisebus verharrend, umringt von einer nicht erkennbaren Menschenmenge, unser Gepäck auf dem Dach festgebunden, wird bereits von jungen Männern gestürmt, jeder möchte sich als Gepäckträger beweisen, um etwas zu verdienen. Jetzt ist die Autorität des Reiseführers gefragt. Er bestimmt einen Träger für jedes Gepäckstück., dann aussteigen und im Gänsemarsch steigen wir in höchster Eile über die Bahngleise, immer das Gepäck im Auge, auf die andere Seite, dort wartet unser Zug. viel Glück finden wir das zugewiesene Abteil. Ohne gute Beleuchtung, und in der Hetze eine Meisterleistung, ohne den Reiseführer. Endlich sind wir alle in den zugewiesenen Schlafwagenabteilen, Viererabteil mit Stockbetten, zwei Personen mit Gepäck. Mir einheimischen Fremdem ein enges Abteil zu teilen, gewöhnungsbedürftig. Es wird eine lange unruhige Nacht werden. Schon zischt und ruckelt der Waggon, der Zug fährt anlegt schnell an Geschwindigkeit zu. An Schlaf ist nicht zu denken, da man ständig glaubt, der Zug springe aus den Gleisen. Vor dem Abteil am Fenster schau ich in das milchige Nichts, schemenhaft fliegen Landschaften an mir vorbei im Niemandsland in Afrika in einem Zug der Transkamerunbahn auf Gleisen von Krupp, wie in der Kolonialzeit üblich, plötzlich ein Ruck und ein Stopp, zu erkennen, Wie viele Stunden vergangen sind kann man nur ahnen. Wir können kurz aussteigen, draußen hell und schwüle Luft, einige Frauen und Kinder, die uns frisches Obst oder Getränke anbieten. Fröhlich und neugierig und sehr erfrischend. eine willkommene Abwechslung. Ohne Angst, die müden Glieder bewegen, ja nicht die Weiterfahrt verpassen, Kilometer um Kilometer, schlängelt sich der Zug durch die schlafenden Landschaften. Einige Stunden unruhigen Schlafes müssen ausreichen. bis wir unser Zirl erreichen. N`Gondere. Kurze Erholung, dann noch viele Kilometer mit dem Bus durch Staub und Hitze, Lamido Besuch (geistiger Führer), bunte Märkte, Museumsschätze, Ritual, Kunst und reichhaltiges traditionelles fremdes Kulturleben. Arabisch geprägt. An der Grenze, zwei große Flüsse fließen in den Tschadsee. Viele neue Abenteuer warten auf uns.        

 

Bei teetassen- blog entdeckt

Hommage à Noir

Ein langsamer Film (älteren Datums) Aufgenommen an Orten, die mir bekannt und die ich besucht habe – Kamerunreisen. etwas lang, wird nicht alle interessieren – Afrika – Tanzen – afrikanischer Tanz u.a. – ausgebildet- New York City Dance School Hommage à Noir –

Danke an Teetassen. Blog für diesen link

September-Journal

Prophezeiungen – falsche Vorhersagen Horror Szenarien in Wiederholung 

Wollen wir stündlich lesen, hören anschauen, es scheint so zu sein, jede Stunde muss eine Meldung erscheinen, um uns Handyjünger neue Schlagzeilen vorzusetzen. Solange bis wir alles glauben, was hier schwarz auf weiß oder auch in bunten Bildchen serviert wird, nichts verpassen, informiert wollen wir sein. Die Art der Information interessiert uns nicht, wir können Fakes und Informationen nicht mehr unterscheiden. Wir sortieren, wir wählen hier nicht sorgfältig aus, da es sehr viel Zeit kostet, die wir nicht haben, außerdem unbequem und lästig. Eigentlich würde die Art und Weise der verfassten Schlagzeile genügen. Das Überangebot macht bewusst blind, damit wir nicht prüfen, nicht die bessere Wahl treffen, was wir konsumieren. Im Hörfunk und in den Flimmerkästen werden uns die angeblichen Details geliefert- Sehr einprägsam- Wichtige, relevante Informationen werden uns vorenthalten. Vielleicht würden wir es nicht ertragen wollen, uns nicht ernsthaft damit auseinandersetzen. In den bekannten Talk-Shows das gleiche System. Die Kultursender müssen ebenfalls bestimmte Themen aufgreifen. Vielen Dank. Vergessen wir nicht, den Knopf zum Abschalten. Wir haben besseres zu tun. 

Die Welt, dazu gehören auch wir, die Vorstellungen der Welt, einer lebenswerten Welt, klaffen weit auseinander. Eine Wunschwelt wird virtuell produziert. Die Zustände und Krisen nur benennen oder anprangern das hören und sehen wir zur Genüge, die Lösungen, an denen wir uns beteiligen könnten, die finden wir nicht im Angebot. Haben wir uns abgemeldet, gestresst und überfordert, eine bequeme Ausrede. Wissen wir überhaupt noch, wie ein auskömmliches, friedliches Leben funktioniert, handlungsfähig und gestalterisch sein, wählerisch zu sein, verlernt oder abgegeben. Diese Welt, in der wir leben, auch unsere persönliche Welt in ihrer Vielfalt und in der ganzen Fülle wertvoll und geschätzt werden sollte, es gibt keine andere Welt. Die Realität bietet uns kein Paradies, Der harte Alltag weniger paradiesisch, nicht friedvoll, nicht unschuldig.  

Unsere Erfolge, unsere Produktivität, wurde uns als Fortschritt verkauft, nie in Frage gestellt, hingenommen, wegeschaut, alternativlos. 

Warum liefern wir der Ukraine Waffen, wofür, das ist für mich nicht zu verstehen. Um diesen Krieg zu verlängern, wir alle wollen keinen Krieg in Europa. Warum dieses Kriegsgeschrei, als Ausrede dient die EU nicht, unser großer Bruder, die USA schon gar nicht. Wenn die ihre Macht ausspielen wollen, machen wir einfach mit, als Vasallen der Nato. Die glaubt es gäbe Gewinner. Kriegsgewinnler sicherlich. Hinterlassen ein Desaster unseren Kindern. Geld spielt anscheinend keine Rolle, aber Geld rettet uns nicht aus dieser Situation, sondern Verantwortungsbewusstsein. Jenen, die laut schreien, nicht nachgeben. Unser Fehlverhalten kann damit nicht wegradiert werden. Uns gehört die Ukraine nicht, oder haben wir uns dort eingekauft, warum sollen wir die Ukraine retten, Dabei vergessen, dass es bei uns selbst einiges zu retten gäbe. 

Diese Scheinheiligkeit. Mir scheint hier die Wahrheit ist uns abhandengekommen. Wissen wir nicht genug, was wird uns verheimlicht, Anstatt nach einer Lösung zu suchen, verfolgen wir das üble Geschehen. Die Rettung für eine verfehlte Wirtschaftspolitik, die zugelassen wurde, billige Standorte und Ressourcen anderer Nachbarländer zu nutzen, unsere Unfähigkeit, selbst zu produzieren, haben wir auf dem Weltsupermarkt uns bedient, zu unseren Gunsten. Es hat niemanden interessiert und jetzt scheint es ebenso niemanden zu interessieren, was wir tun. Nicht zu fassen. Was geht hier vor. Wer bestimmt über unser Land und das jetzige Geschehen eigentlich. Wo bleiben die Aufschreie, die mahnenden Stimmen. Ausgebremst die klugen Köpfe oder ausgewandert. Die leisen Stimmen gehen unter. Die Welt gehört uns allen, Sicherheit gibt es keine, nirgendwo, Aufrufen zum Frieden aber noch nicht verboten, nehme diese nirgendwo wahr. 

Die Wissenschaft wird bemüht, KI-Analysen in Konkurrenz zueinander bringen uns um unseren Verstand. Der Rest der Gesellschaften dieser Welt muss den Anweisungen folgen, Menschen haben keine andere Wahl. Können wir denn frei auswählen in unserer demokratischen Welt, ein Irrglaube meiner persönlichen Wahrnehmung nach.  

Umdenken oder ändern, unerwünscht, war doch alles gut, Für eine Handvoll mag das zutreffen. Für jene, die noch arbeiten wollen, sich abrackern, damit andere in den bequemen Hängematten verbleiben, verwaltet werden, einige Beruhigungspillen. Geld für Waffenkäufe scheint genügend zur Hand zu sein, die Gründe hierfür durchschaubar. Ein friedvolles Miteinander unerwünscht.  

Unsere Wunschwelt fällt brutal auseinander, die Menschen nehmen es mit Sorge wahr. Sie nehmen aber nicht wahr und unterliegen falscher Propagandasprüchen, breit gedruckt in Wiederholung. Habt ihr alle vergessen, was Krieg bedeuten würde, hier bei uns, in dem angeblichen friedliebenden Europa, Europa verliert an Bedeutung, Neue Spielfelder nimmt man ins Visier, 

Um Handlungsfähigkeit zu demonstrieren, Afrika, ebenfalls, weil wir alle dort nicht genau hinschauen. China hat uns längst überholt, als wir mit uns selbst beschäftigt waren.    

  

Schnelle Skizze

Afrika bleibt in meinem Kopf und mein ThemaErlebnisse Erfahrungen, reichhaltige faszinierende Kultur und Natur, Menschen, die mir vertraut haben, von denen ich sehr viel lernen konnte, einen kleinen Einblick in ihren harten Alltag zugelassen. Meist freundlich mir zugewandt. Die Schatten hinter den Mauern habe ich auch kennengelernt und erlebt. Träume mit Bildern, die Französische Sprache fließt noch immer, islamisch-arabisch geprägte Formulierungen erscheinen immer wieder. Dieses Licht, die warmen Farbtöne, festzuhalten auf Leinwand. bleiben.

Die Archive gut gefüllt. Dokumentiert, fotografiert, gespeichert.

Pastellkreiden
Skizze

Duft eines frischen Brotes

Griechisches Brot

frisch gebackenes Brot – mit den eigenen Händen geknetet mit guten Zutaten – nach einem Rezept von Sigrid Wohlgemuth, die seit vielen Jahren auf der Insel Kreta ihre 2. Heimat , ihren Traum lebt, vor Jahren im Literaturforum , das Rezept bewahrt , es gelingt immer und schmeckt wunderbar- backe es immer wieder mit Abweichungen. Diesmal ohne Oliven (hält sich länger im Kühlschrank gab es keine mehr) Werde es auch mal mit Honig , also mehr als Kuchen etwas abwandeln. Das Originalrezept – einfach super – ein Genuss –

Rezept: 1kg Mehl 2 x Ztockenhefe-1/2 Tasse Olivenöl1 Zwiebel gerieben-1 Tasse schwarze Oliven ohne Kerne-Salz – Sesamkörner – kali orexi

Kreta kenne ich sehr gut. da ich dort vor vielen Jahren auch schöne Zeiten (Urlaub) verbracht habe – Griechische Tänze gelernt – gewandert – interessante Menschen getroffen und vor allem diese Natur faszinierte mich. Erinnere mich gerne – Leider keine Photos mehr – Das Reisetagebuch existiert nicht mehr.

Gedankensprünge

Persönliche Rückblicke Erinnerungen-Empfindungen- 
Gefühle- “ Erleuchtung“-„Magie“  

kehren wir mehrmals zurück an einen bestimmten Ort, mit welchem wir uns auf irgendeine Weise verbunden fühlen, oder treffen ein und dieselbe Person nach langer Zeit wieder, in einer anderen Umgebung, beginnt unser Gehirn dies auf eine seltsame Weise einzuordnen. es arbeitet, in unserem Kopf wie verrückt. Erinnerungen, Gefühlsmomente, Empfindungen werden abgerufen, wiederholbar sind diese jedoch niemals, auch nicht auf Wunsch abrufbar, unsere Erwartungshaltung bremst uns aus, Zeit und Raum, Geschehnisse, Alltagsituationen, persönliche Befindlichkeiten, geraten durcheinander. Wir können diese Vorgänge nicht steuern, nicht einordnen wie auf einem Computer. Unsere Erinnerungen sind zwar gespeichert, verkürzt, geschönt oder angepasst, eingefärbt in rosa, wenn es gute und schöne Erinnerungen sind, auch traumatische Erlebnisse könne und dann völlig anders wiederholt heimsuchen, können wir sie steuern, verändern, umgehen, abrufen, wiederholen. Ab und zu scheint es zu gelingen, in Traumsequenzen vielleicht erscheint uns dies sehr real, obwohl es in Wirklichkeit ganz anders sich abspielte.  

Bei jedem Menschen scheint dies anders zu sein, Besitzen wir verschiedene Mechanismen, Kammern oder Schubladen, in denen unschädliche Inhalte gespeichert und beim Öffnen, als real erscheinen lässt. Unsere eigenen Wahrnehmungen verändern sich immer wieder, glaube jedoch, dass die persönliche Situation entscheidet, wenn wir uns den Erinnerungen stellen, ob wir sie verklären, anders einfärben, anders wahrnehmen. Wiederholen mit den damaligen Gefühlen und den vergangenen Empfindungen ist nicht möglich, Dir werden eingeblendet vielleicht, ein gewisses Wunschdenken, Unsere Wahrnehmungen verändern sich, unsere Gefühle auch, unsere Lebenssituationen auch. Sinneswahrnehmungen, Sichtweisen, die verankert sind in uns, auch diese verändern sich durch prägende  

Ereignisse und Vorkommnisse. 

Eine magische Anziehungskraft kann nicht einfach abgerufen oderhervorgeholt werden, sie ist einfach da. Ein Geheimnis in uns, das mich immer wieder fasziniert, weil wir dies nicht steuern oder kontrollieren können, es ist außerhalb unserer Möglichkeit, nicht beherrschbar. 

Eine Art “ Erleuchtung“ oder “ Glück“ wie man es nennen mag, unerklärbar, mysteriös, mystisch oder auch magisch, Eine andere innere Welt, die sich uns in seltenen Augenblicken erschließt.   

 .