le matin – Bild

Bis auf einige Kleinigkeiten, Signatur  z.B. ist mein
Bild fertig. Vorsichtig noch vervollständigen, ohne die Stimmung des
Bildes zu ändern.  Am Stück ( gedanklich ) zu arbeiten, gibt es so einen
flow, der nicht unterbrochen werden darf. Danach wieder dranzugehen,um
vielleicht noch Akzente zu setzen, ist äußerst schwierig. Denke aber, daß
das Bild wirklich nicht mehr viel benötigt.
IMG_1385

anna….anna…english version

try to translate in english:
between the fisher boats a young voice in the air
the waves wash the memories back to the shore
the wind pushes them out into the sea again
bring the laughter back to me
carry into the wooden  booth
 the past and the presence are mixed up in this time
the treasures, stories, days and years are lying in front
disappear into the  pieces made of wood
stored by the heat
searching tracks in the  white sand
faceless the  youth of the child 
a misty look drugged in the morning
lost childhood, future far away on the sea

 

 

anna…. anna…..francais……

vais essayer traduire le text en francais…..
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e
ntre les pirogues des pêcheurs une voix jeune
les memoires jêter par les vagues  à la plage
le vent prend retour  surface de l’ocean
retour avec la sourrire
porter vers les baraques de bois pauvre
le passé, le présence une melange frés
trésore des bijoux, des histoires, des jours, des annés
disparâitent au sculpture de bois
conserver  de la chaleur
chercher les traces au sable
pas no plûs le visage de l’enfance
une regard alcoholisé, embrasse innocée
la future trés loin

anna, anna…..

Anna, Anna,
eine jugendliche Stimme verfängt sich zwischen den Fischerbooten
Wellen spülen Erinnerungen an den Strand
der Wind treibt soe wieder aufs Meer hinaus
bringt das  Lachen zurück
trägt es in die ärmlichen Bretterbuden
Vergangenheit, Gegenwart vermischt im " Jetzt "
ausgebreitete Schätze , Geschichten, Tage, Jahre
verschwinden im geschnitzten Holz
von der Hitze gespeichert, konserviert
Spurensuche im Sand
verwischt das unschuldige Kindergesicht
Alkoholumnebelte Blicke, klammernde Unschuld
verloren- Zuunft in weiter Ferne

2. Teil Monsieur Idi

Drei Tage später drückt der Wüstenwind auf die trockene sandige
Erde nieder,

über dem Haus verdächtiger Wolkenhimmel. In der Früh stehen 6
Senegalesen in

Arbeitsmontur im Hauseingang. Höflich huschen sie die Treppe
hinauf, um auf die obere

Terrasse zu gelangen, von dort klettern sie auf das marode Dach.
An dicken Seilen gesichert.

Sie müssen 2  alte Grasschichten
lösen, die Mischung aus Netzen, zerfetzen Folien Staub

Dreck, alles landet auf der unteren Terrasse und im Garten. Der
Sohn von Monsieur Idi, als

einziger nicht auf dem Dach, schaut hinauf, er scheint nicht
schwindelfrei zu sein.

Da steht Monsieur Idi im Eingang, in Arbeitskleidung, mit einem
Tuch um Kopf und Hals.

Wie ein altes Weiblein, bedauernswert, da Stimme nicht
funktioniert, versorge ich ihn erst mal

mit meinen Hausmitteln, da rennt er schon durch und um das Haus.
Seinen flinken Blicken

entgeht nichts. Er kontrolliert und gibt krächzend Anweisungen.
Legt selbst Hand an und hilft.

Die Angestellten haben Respekt, bei uns würde er ausgelacht, als
Alter abgestempelt und nicht

ernst genommen.               

 

Seine Arbeiter arbeiten fleißig und ganz fröhlich, kein lautes
Wort fällt. Arbeiten weiter mit Tee und

Weißbrot in der Hand, klettern wie die Affen auf dem Dach herum.
Dieses Bild bleibt in meinem Kopf.

Es wirkt so friedlich und ruhig. Auch Monsieur Idi geht
respektvoll mit seinen Leuten um.

Leise taucht er auf, leise entschwindet er. Erstaunlich, Not
macht erfinderisch, das alte Gras wir noch zum

Räuchern von Fisch benutzt, die alten Perlonnetze als Umzäunung
für Idis Schafen und Ziegen genutzt.

Selbst die alte Folie kommt bei uns noch zum Einsatz, als Schutz
bei den Malerarbeiten.

Das geschnittene Holzgeäst wird von den Frauen zum Kochen
gesammelt. So fällt kein Müll an.

Das finde ich bewundernswert und zur Nachahmung empfohlen.

Um nicht den Dreck und Staub ins Haus zu tragen, wird grob
gefegt.

Auch am zweiten Tag wird durchgearbeitet mit einer Ruhe, aber
sehr effizient. Die neue Folie wird

aneinandergeklebt, unter das Netz gelegt, aufgerollt und auf dem
Dach wieder auseinandergerollt,

festgebunden. Darüber die neuen Grasmatten, die festgebunden
werden, so halten sie Regen und

Wind, Staub und Sand ab. Es ist absolut dicht, hell und
freundlich. Nicht gestört wurden die Lebe-

wesen, die unter dem Dach Zuflucht finden. Die Arbeiter singen,
fröhlich waschen sie sich die Hände, ein frisches Getränk und müde zu wirken. Abgeschlossen
mit einem Ritual, zum Schutz und Dank

der Geister. Die fröhlich gestimmt sein müssen, die Tradition
haben wir eingehalten. Beinahe unbemerkt,

aber für mich angedeutet worden. Der Tag endet gut.

Monsieur Idi war etwas aufgeregt zwischendurch, da die Grasmatten
ausgegangen sind, er hatte doch

genau angegeben, wieviel wir einkaufen müssen. Da hat sich ein
Kalkulationsfehler eingeschlichen.

Monsieur Idi wird ungemütlich, denn er möchte seine Arbeit gut
machen, er trägt die Verantwortung,

die er ernst nimmt. Dank Handy nachbestellt und sogar mit dem
Auto nach 20 Minuten persönlich

vom Händler angeliefert.Sichtlich zufrieden steigt Idi aus dem
Auto, ohne Aufsehens, ohne Murren

wird die Arbeit beendet. Monsieur Idi erscheint wieder, fein umhüllt
mit seinem Duft und nimmt

persönlich sein Geld in Empfang. Ein schönes Ritual, nach erfolgreicher
Arbeit

Monsieur Idi hat wieder Stimme und einen weiteren bleibenden
Eindruck in meinen afrikanischen

Erlebnissen hinterlassen.