Wie sieht die Zukunft aus?


Hausarrest für alle? 

Verallgemeinerungen sind einfach und bequem. Die Erwachsenen, die Jugendlichen, die Alten usw. Versuche mal eine Differenzierung, stelle aber fest, dass die Jugendlichen im Allgemeinen zu kurz kommen, zu wenig beachtet werden, denn sie sind genauso Individuen wie alle Menschen. Sie werden aber in den Medien sehr einseitig porträtiert, was mich stört. In unsäglichen TV-Sendungen zwar eingebunden, in fragwürdigen Spielen vorgezeigt. Vielleicht gut gemeint, aber nicht gut gemacht. In Konkurrenz zu den Erwachsenen, persönlich finde ich das nicht passend. Denn Jugendliche oder Kinder sind nicht nur unsere Spielgefährten, sie sollten von uns anders wahrgenommen und gefördert werden. Sie benötigen Aufmerksamkeit, sie sollten geschätzt werden und nicht zur Projektionsfläche der unerfüllten Wünsche der Eltern werden. Kinder und Jugendliche wollen geliebt werden, aber nicht “ gemanaged “ oder “ gecaoched “ werden. Angetrieben zur Perfektion und verschaukelt tausend Kursen und Angeboten hineingepresst. Sie sind eigenständige Wesen, mit Stärken und Schwächen wie wir selbst auch. Versagen viele Eltern stellen hohe Erwartungen, die sie selbst nicht erfüllen. Waren doch selbst mal jung und etwas stürmisch, oder gelangweilt und etwas störrisch, nicht ehrgeizig genug, In Gedanken verloren und keine Lust auf den dargebotenen Unterricht, der nicht mit Leidenschaft präsentiert wird und die Füße dabei einschlafen, Ja, die Lehrer haben Schuld, die sollen die Versäumnisse der Eltern korrigieren, Erzieher, Psychiater, fördern und auch noch den vorgegebenen Lernstoff entsprechend aufbereiten, Kenntnisse vermitteln, Sprachkompetenzen besitzen, Betreuer, die fordernden Eltern beruhigen.   was denn noch alles. Die Eltern sind ja sehr beschäftigt mit sich selbst, sie nehmen keine Zeit mehr, erreichen oft ihre Kinder nicht mehr. Natürlich wird sehr viel beklagt, gelobt wird selten, immer nur gefordert von allen Seiten. So stärken wir unsere Kinder aber nicht. Welche Zukunft bieten wir Ihnen, Geld, Erfolg reichen nicht, beruhigen zwar, zu wenig Wärme und Geborgenheit, Abkapselung. Stimmt aber alles nicht ganz so, wie beschrieben, Die guten Beispiele hören und sehen wir nicht, oder werden nicht gezeigt. Ich kenne besorgte Eltern, die selbst zurückstehen, sich Mühe geben, hart arbeiten, viel arbeiten, sich Zeit für die Kinder nehmen, mit ihnen auch noch spielen, in der Natur sich bewegen, da sie selbst eine gewissen Mangel in ihrer Jugend bemerkt haben und es besser machen möchten. Und durchaus ein befriedigendes, kein perfektes Elternhaus bieten. Seichte Storys eignen sich besser zu vermarkten, wie schlechte Groschenromane. Gut auszuwählen sich zu entscheiden, will gelernt sein. Das Netz kann unterstützen, verführen, ablenken, wir können viele Themen aufrufen, denken müssen wir selbst, oder einordnen. Von anderen kann der Umgang gelernt werden, du willst nicht Außenseiter sein, nicht in allen Familien gut gehandhabt. Verbote reizen aber eben auch, sie zu umgehen und heimlich das Verbotene zu betrachten. Alles ist öffentlich zugänglich. Aber die eigenen Geheimnisse sich zu bewahren wird schwer, funktioniert aber nach wie vor. Bewahrt werden solltet ihr allerdings vor falschen Versprechungen und Angeboten, oder Handlangern der Industrie, umsonst zu arbeiten, Werbung, Reise, Schönheit -und Modeindustrie, die nur eines im Sinn hat, ihre Umsätze zu steigern, wie billige Models mit Klunkern, Klamotten oder unangebrachter Freizügigkeit, mit Botox –  Schmoll –  Mündern, wie Puppen euer Privatleben  auszubreiten in aller Öffentlichkeit, dann seid ihr  Sklaven dieser Industrien, ihr seid doch nicht dumm. Nur wenn ihr glaubt, mit Geld und täglichen Posts und vielen clicks und likes in Konkurrenz mit anderen, an erster Stelle zu sein, den Versprechungen auf den Leim geht und die wichtigsten Dinge im Leben nicht mehr wahrnehmen könnt, dann seid ihr blind. 

 

 

Auch wir glaubten, wenn wir erst erwachsen sind, steht uns die Welt offen und wir machen alles anders als unsere Eltern. Ein Versuch lohnt sich auf alle Fälle, Herauszufinden in welcher Welt, oder wie wir leben wollen. Aber geschenkt bekommen wir das nicht. Anstrengen und aktiv mitgestalten in unserem jeweiligen Umfeld, unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten, können wir. Auch mal scheitern, wieder neu beginnen, korrigieren, gehört dazu. Weder die Welt noch die Menschen, das Leben wird perfekt sein, aber der achtsame Umgang hiermit, Anregung zu Verbesserungen, Visionen entwickeln, Angebote wahrnehmen, wäre sinnvoll.  

 

Der Appell – keine Verordnung an alle Jugendlichen, jung Gebliebene 

Wir Erwachsene spielen uns auf wie die Besserwisser, dabei haben wir es vergeigt, rechtzeitig gegenzusteuern, wir haben diesen ganzen hype mi angefacht, gierig, ja nichts zu verpassen , sind den Versprechungen genauso auf den Leim gegangen. Sehr egoistisch haben wir gehandelt und jetzt haben wir alle sozusagen Hausarrest bekommen. Hocken da in dieser verordneten Starre, die nicht mehr zu ertragen ist. Eure Zukunft wird das aber sein, sie in eurem Sinne zu gestalten. Richte mich mal mit einer Bitte an all die angeblich unfähigen Jugendlichen, die nur am smartphone hängen. Zeigt mal uns, dass ihr was draufhabt, ihr seid ja nicht blöd, das ist eure Chance jetzt. Ihr habt durch die Medien viele Möglichkeiten, euch mal in den Vordergrund zu drängen. Visionen zu entwickeln, eure Vorstellungen und Wünsche und Ideen mal in einer neuen Form zu präsentieren. Sei es mit einem gut konstruierten Spiel, einem guten Plot, sucht euch ein geeignetes Thema aus, gestaltet, erfindet, schreibt die story, ein spannendes Thema, das viel von euch interessieren wird, ihr seid doch Netz – Werker, der eine kann schreiben (für den Plot) der andere gut zeichnen, wieder ein oder eine andere bringt das alles zusammen, die Struktur klar definieren, je nachdem, ob ihr einen Comic, ein Spiel, oder ein Video gestaltet und den Inhalt vorher festlegt, also miteinander besprecht, aussucht und dann festlegt. Eure Energie euer Wissen ist doch vorhanden, zeigt mal, wie ihr kreativ sein könnt. Entwickelt was Eigenes und starrt nicht immer nur auf die fertigen, teils blöden Stories im Netz. Macht es besser. Nutzt den Hausarrest, lenkt das Geschehen, in eurem Sinne, in eine andere Richtung. Weil ihr sonst zu den Vergessenen gehört. Rüttelt auf, macht Vorschläge und arbeitet, raus aus eurer Komfort Zone. Ein Wettbewerb wäre ja auch ganz interessant und ihr stimmt dann ab, welches am besten gelungen ist. Das Ziel, das Thema sollte aber vorher klar sein. Könnt uns auch den Spiegel vorhalten, aber in einer kreativen künstlerischen Form und nicht einfach nachplappern. Davon sehen hören wir genug. Erfindet konstruiert, fiktiv, oder realitätsbezogen, oder einfach einen Traum umsetzen, eine Idee müsst ihr aber schon selbst finden. Stellt es vor zeigt es, posted, diskutiert, verbessert, bewegt euch überrascht uns. nicht Coach potatoes bleiben. Gerne auch hier, wäre eine Bereicherung. Eure Sichtweise mal zu kennen.           

 

     

 

    

       

               

Veröffentlicht von

afrikafrau

Afrika begeistert - viele Jahre in diversen Ländern, auf vorgelagerten Inseln unterwegs-

2 Gedanken zu „Wie sieht die Zukunft aus?“

  1. ….gerade kommt mir die Welt wie ein aus den Fugen geratenes Irrenhaus vor, alles in Auflösung begriffen, alles, was vorher sinnvoll war und Freude bot, wird gerade abgeschafft…ich frage mich, was jetzt kommt, denn gewiss ist, etwas Neues ist im Entstehen…das wird unser aller Leben beeinflussen, vielleicht sogar in den Griff bekommen…die Frage ist, wie wir uns dazu verhalten…

    …eine schwierige Zeit für Kinder, Jugendliche und Eltern…

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