Fuerteventura die karge Schönheit


Schönheit

Fuerteventura – die karge Schönheit 

Für einige Jahre meine Ferieninsel, um einmal im Jahr dem Winter zu entfliehen, den Jahresurlaub zu verbringen. Im Norden der Insel entstanden die ersten Bungalow Siedlungen für Touristen. Auch als Single zu mieten mit kräftigem Preisaufschlag. Da ich mit Freundinnen oder Freunden keine guten Erfahrungen erlebt hatte, wollte ich meine Ruhe haben, unabhängig on anderer Launen oder hektischen Aktivitäten sein. Lange Strand Spaziergänge und Schwimmen im Meer, bei den Einheimischen eine schlichte Mahlzeit einnehmen oder im Supermarkt mich selbst versorgen. Meist klappte dies für 2 Wochen, um den Arbeit- und den Familien Stress abzubauen, zu entfliehen. Bei weiteren Besuchen lernte ich dann doch 2 Lehrerinnen in meinem Alter kennen, später kam dann noch Marly, eine rüstige ältere Berlinerin dazu. So konnten wir gemeinsam doch mit der Zeit die etwas karge Insel mit einem Leihwagen erkunden, da wir uns die Kosten teilten. Auch mal heftiges Verliebtsein mit inbegriffen. Zuletzt blieb nur Marly übrig, die allerdings nicht gesund war. Sie traute sich nicht alleine zu reisen, deshalb buchten wir gemeinsam weiter südlich am schwarzen Sandstrand ein Hotel. Dort ging es die ersten Tage ganz gut, bis Marly an einem Tag auf dem Weg zum Strand zusammenbrach. Sie erholte sich dann Gott sei Dank nach einigen Tagen wieder. Sie war von einem Typ fasziniert, ein Belgier, der mächtig angab, sich präsentierte, als ob ihm die Insel gehörte, er wohnte dort in einem eigenen Haus und bot sich als Führer an Er sprach mehrere Sprachen, ich auch, aber Spanisch verstanden wir beide nicht. Traute ihm nicht über den Weg und beobachtete, wie er Marly einwickelte. Für mich sehr viel einfacher, wieder unbehelligt abzureisen. Eines Tages fragte Marly mich an, ob wir wieder buchen zusammen, überlegte mir dies, da ich die große Verantwortung für Marly nicht übernehmen wollte, zumal sie vorhatte, bei diesem Typ sich einzumieten. Sagte ihr ab und warnte sie noch vor solch einem Abenteuer. Ihr hohes Alter, ihre ernste Krankheit ignorierend flog sie nach Fuerteventura, erlebte dort wohl eine Katastrophe, da sie ihm und natürlich lebte er dort mit einer Frau zusammen, völlig ausgeliefert war, als es ihr nicht gut ging.Sie konnte sich nicht verständigen, um Hilfe zu bekommen, da sie das Haus nicht verlassen konnte, er auch keinen Arzt zuzog und sie wohl nur ausnutzte, um sie finanziell auszunehmen. Wie sie das durchhielt ist mir schleierhaft, aber es hatte ihr wohl doch sehr zugesetzt. Nicht lange danach verstarb Marly. Danach wollte ich mit dieser Insel Pause einlegen und verbrachte meinen Jahresurlaub auf einer anderen Insel, noch aufmerksamer mit neuen Urlaubs Bekanntschaften. Das Glück war mir hold, aber eine Urlaubs – Bekanntschaft hält meist nicht lange und eignet sich selten für eine langjährige Beziehung. Ausnahmen bestätigen die Regel. Dieses Erlebnis blieb allerdings haften, Aber auch die entspannten schönen anderen Aufenthalte, Neuentdeckungen einer Landschaft, die ich so nicht kannte. Viel Sonne, ein rauer, manchmal tobender Atlantik, den ich nicht fürchtete, die Gewalt des Wassers, der unterirdischen gefährlichen Strömungen, um deren Gefahr wusste, kein Risiko aus Leichtsinn einzugehen. Viele gute sportliche Schwimmer, die dies unterschätzen behielt das Meer.         

              

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Veröffentlicht von

afrikafrau

Afrika begeistert - viele Jahre in diversen Ländern, auf vorgelagerten Inseln unterwegs-

3 Gedanken zu „Fuerteventura die karge Schönheit“

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