Madagaskar -wo der Pfeffer wächst


Madagaskar – Kurzbericht

eine erlebnisreiche längere Reise auf die Insel wo der wilde Pfeffer wächst und Captain Cook im Dschungel begraben liegt, bzw. seinen Grabstein wir entdeckten, und uns spontan das Lied einfiel, das wir gesungen haben:” Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord”.

Der Flug über München nach Antanarivo und weiter mit dem Bus auf schlechten Straßen mit zwei reizenden jungen gut ausgebildeten Reiseleiterinnen, die ein hervorragend gutes Deutsch gesprochen haben, starteten wir, eine Rundreise, mit einem weiteren Inlandflug auf die traumhafte Insel Nosy Bè. Mit einer kleinen Reisegruppe über ein Reise Unternehmen gebucht, da es noch wenig in den Reisekatalogen im Angebot zu finden war. Madagaskar, eine sehenswerte Insel, geprägt durch Frankreich, mit asiatisch, afrikanischen Einflüssen, mit einer außergewöhnlichen Natur und Kultur und liebenswerten Menschen, lange Zeit politisch unruhig.  

Vieles ist mir in Erinnerung geblieben, das quirlige laute Antanarivo, der Königspalast in luftiger Höhe, der Naturpark mit weißen Reihern, de wie Blüten in den Bäumen, es zu entdecken gab, die ersten Lemuren, die Reis Terrassen, in allen Grün Tönen, die Regen und Wasser benötigen, mit althergebrachter Art mit Büffeln bearbeitet und mit viel Mühe bewirtschaftet werden. die trockenen Ebenen mit furchtbarer Vulkan Erde von Wildschweinen und den besonderen Zebu Rindern bevölkert, die bunten Märkte, die wir durchstreiften, Gemüse, Obst, getrockneten Fisch, Muscheln, Kunsthandwerk und alltägliche Gebrauchsgegenstände, wo die Armut auch nur versteckt zu erahnen war, eine andere Art des Reichtums sichtbar wurde, sich uns  kulturelle Vielfältigkeit bot. Die heiligen Kraterseen, still und abgelegen, keine Badeseen, sondern heilige Orte. Die berühmten Bestsileo Gräber mit einem für uns fremden Totenkult. Der Besuch einer Paper Manufaktur, in der Frauen mit Liebe und langem Atem noch die traditionelle Papierherstellung beherrschen, den Papierbrei mit Blumen bestücken, trocknen und zu kleinen Büchern binden, oder zu Dekorationszwecken verarbeiten. In den Museen erfahren wir alles über die Geschichte von Madagaskar, teilweise eine unrühmliche. Die Kunst der Einlegearbeiten beherrschen die Künstler ebenfalls, auch die Malerei und Musik und traditionellen Tänze werden gepflegt.  Eine überwältigende Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Bevölkerung, eng mit der Natur verbunden. Flora und Fauna, die es sonst, bunte in schillernden Farben oder angepasst unauffällig Chamäleons, eine Blumenpracht im Hotelgarten sehr einladend. Tüchtige Seefahrer, Bootsbauer und Fischer, Handwerker, und erfolgreiche unaufdringliche Händler. Junge drahtige Männer, die im Sprint die berühmten „Pousse – Pousse“, anstelle der Pferde, das bequeme Frischluft Taxi in Bewegung bringen.    

Hart arbeitende Menschen, um ihr karges Einkommen da eine hohe Arbeitslosigkeit herrscht, die besten Posten haben immer noch die Franzosen auf dieser Insel, allerdings auch gute Schulen und Universität, für die Landbevölkerung keine Option, da keine gute Infrastruktur und schlechte Verkehrsanbindungen die Insel prägen. Auch das Gesundheitssystem nicht für alle erschwinglich, Es gibt Lepra oder Kinderlähmung und andere Krankheiten, die wir nur aus der Vergangenheit kennen. Aber mit ein paar hingeworfenen Groschen der reichen Touristen ist es nicht getan, da sie meist wenig kommunizieren, die weite Welt bereits haben, mit einem gewissen Tunnelblick weiterziehen. Einige wirklich Interessierte sind immer darunter.  Jeden Tag in einer anderen Unterkunft und lange Busfahrten mit einem verantwortungsvollen Busfahrer, trotzdem kurzweilig.  

Erinnerung an den betörenden Duft der Ylang Bäume der Blüten, die knorrigen Stämme und Zweige, zurück geschnitten, da leichter von Hand zu ernten, Vanille Duft, erfrischende  Meeres Briese, Bergluft, die Langusten auf dem Teller, der Geschmack des gegrillten Fleisches der Zebu Rinder, die gereinigte Luft nach dem Regenguss, der Klang der melancholischen Musik, der Klang der einheimischen Sprache “Malgasche” der frische Fisch auf dem Teller, die Melodien auf den Freiluft Märkten, wo der getrocknete Fisch ausgebreitet wird, das Gemüse, die Kräuter, allerlei altes Brauchbares, das Kinderlachen von nebenan, die Kommentare der anderen Reiseteilnehmer, einen Geburtstag eines Teilnehmers, davor seine Zahnschmerzen und Zahnarztbesuch, das Motorengeräusches der Maschine, die uns sicher nach Nosy Bè bringt, ein Teilnehmer durfte filmen, jetzt leider nicht mehr brauchbar, da zu oft abgespielt, da der gesamte Reiseverlauf zu sehen und zu hören war. Alles habe ich gespeichert und die Bilder immer noch abrufbar. Ein Bootsausflug zu einer entlegenen Trauminsel privat mit einem Einheimischen und einige mutige Gäste, schnorcheln Baden mit anschließendem Picknick, an dem Traumstrand mit Palmen. Ein unangenehmer Diplomat, mit keinen guten Manieren, die einheimischen Animierdamen, die so einige männlichen Gäste in Anspruch genommen haben, nach den abendlichen Veranstaltungen, ein Angebot vielfältiger Art. Das reichhaltige aufgebaute Buffet, die vollgeladenen Teller. Mir wurde dann eines der Gerichte zum Verhängnis, da fielen mir auch wieder die Ratten ein, die ich beobachtet hatte, das Abwasserrohr, das in die Bucht etwas außerhalb eingeleitet wurde, bei tropischen Temperaturen gefährlich, was ich erst später bemerkte. Moskito Stiche, die sich rasch entzündeten und mir von einem älteren einheimischen Mann geheilt wurden, durch das Mark was er aus den Mango Blätter Stielen kratzte. Die Abfall Versorgung schlecht, den Müll, den Touristen hinterlassen, auch so manches Benehmen hinterlässt nicht immer ein positives Bild, die Schattenseiten, auf fehlende Sprachkenntnisse hochnäsiger Gäste, die dann keine Höflichkeit zulassen, ein Land bereisen und auf die eigentliche Bevölkerung herabschauen, viel Unverständnis, die Augen blind für die Schönheiten und das Leben dieser sehr freundlichen Bewohner. Leider ist eine gewisse Arroganz überall zu beobachten, da Geld und Reichtum oft Überheblich erzeugt. Es geht natürlich auch anders, es liegt an jedem Reisenden selbst, was er für sein Leben mitnimmt, mit welchen Ansprüchen man sich in fremden Ländern bewegt. Diese Reise endete für mich dann in einer Klinik unter Malaria Verdacht, aber die Tropen halten auch noch andere Krankheiten bereit, so man noch etwas unerfahren unterwegs ist, aber eine gute Vorbereitung und natürlich mit zunehmender Erfahrung, entsprechendem Verhalten, bleibt man gesund.        

 

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Veröffentlicht von

afrikafrau

Afrika begeistert - viele Jahre in diversen Ländern, auf vorgelagerten Inseln unterwegs-

2 Gedanken zu „Madagaskar -wo der Pfeffer wächst“

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