Es geht auch anders


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Receycle Kunst- nicht wegwerfen

 

Wenn ich heute ein Kind wäre

Wir Erwachsene betrachten vieles aus unserer eingefahrenen Sichtweise. Haben wir alles so richtig geregelt, uns eingerichtet, die meisten von uns besitzen ein Smart Phone, viele von uns ein Auto, ein gutes Fahrrad, manche eine eigene Wohnung, ein eigenes Haus mit Gerten, habe geerbt oder dafür gearbeitet und ordentlich verdient. Wir fliegen, fahren in Urlaub, bevölkern die immer größer werdenden Ozeandampfer, reisen bequem umher, so wir uns es leisten können. Die Natur, die entlegenen Orte, sind wirklich wundervoll, gedankenlos konsumieren wir, was uns geboten wird, sind stolz darauf, was wir alles schon gesehen haben. Haken ab, Photos und die Super Makroaufnahmen  in Mengen als Beweise. Zufrieden sind wir nicht damit, nein, es sollte noch eine bessere Kamera sein, Orte besuchen, die keiner kennt, etwas ganz besonderes, unbedingt. Weiter, besser, schneller, immer mehr von allem. Wir sind unersättlich geworden. Beklagen dann die Armut in vielen Gegenden, kaufen, den liebevoll angebotenen, selbst angebauten oder mühevoll hergestellten Gegenständen, nein, denn wir haben ja schon alles. In der „Lodge“, im Hotel im modernen „Resort“, möglichst weit weg von den einheimischen Dörfern, an traumhaften Stränden, Tauchen Surfen, Golfen, bleiben wir gerne unter uns , da wir uns ja auch selten verständigen können, ein wenig Luxus muss sein. Die Kultur, die Menschen, die dort leben, wie sie in dieser traumhaften Kulisse leben, nein das lesen sich einige noch an, oder wird ihnen von gewieften Organisatoren schon vorgekaut,  mehr aber auch nicht.

Wenn ich heute ein Kind wäre, wollte ich auch kein Außenseiter sein, wollte dazu gehören, um teil zu haben, dazu gehören, mit machen, anerkannt werden. Also brauche ich ein Smart Phone, wenn möglich ein anständiges Fahrrad mindestens, einen Laptop auch, in der Schule wird ja aus alten Büchern gelernt, da es keine moderne Geräte gibt, oder keine Räume hierfür, schon gar kein Netz, hierfür. Alle besitzen das doch. Die Jungs natürlich später ein schnelles Auto, die Mädels müssen sich doch auch auf „youtube“  entsprechend präsentieren, um ihre „ lover boys“ kümmern, etwas aufpuschen, das machen doch alle so. Die Preisgabe ihrer Daten, interessiert sie wenig, sie lernen nicht, wie sie sich im Netz schützen, oder verhalten sollten, die Eltern wissen es auch nicht, sie hocken doch auch vor den riesigen Flimmerkisten, Bildschirmen, basteln sich ihr Weltbild zurecht, wie es sein könnte. Die virtuelle Welten, die Welt der erfolgreichen Stars und „ influenzer „ die alle Models werden und sehr viel verdienen ?  ohne Schattenseiten?  Kinder und Jugendliche sind leicht einzufangen, leichter zu manipulieren,  so wir alle in unser Jugend  auch, Gefahren gibt es immer, heute aber nicht mehr sichtbar, diejenigen die scheitern, erscheinen nicht in den „ news“. Eigenverantwortung ja, die Sorgfaltspflicht zum Schutz von Gefahren nur versprochen, der Schutz unserer Daten auch, wir geben sie kostenlos preis, sogar unsere Gesundheit- Daten geben wir sorglos preis, wir haben ja nichts zu verbergen. Mitmachen um jeden Preis.

Wenn ich heute ein Kind wäre, würde mich das alles vermutlich auch nicht kümmern, da es eine gewisse Sorglosigkeit zum „ Kind sein „ braucht, ein gewisses Vertrauen in die Welt, um erwachsen zu werden. Ein Vertrauen, dass wir Erwachsenen unserer Sorgfaltspflicht nachkommen und nicht abgeben, das sind wir unseren Kindern schuldig, besser wäre ein Vorbild für sie abgeben zu können, Verantwortung zu übernehmen, ihnen Orientierung zu geben, nicht kontrollieren und bevormunden und ständig zu kritisieren, sie aber auch nicht abstürzen lassen.

Wenn ich heute Kind wäre, würde ich auch nach Vorbildern suchen, um mich zu orientieren, um meinen Weg gehen zu können, nicht in der virtuellen Welt, in der realen Welt findet man diese nicht mehr so leicht, es gibt sie aber noch, manchmal auch sogar im Netz!!!!!!

Als Kind war ich auch auf der Suche nach Vorbildern, musste lange suchen, habe aber welche gefunden, damals nicht im Netz oder im Fernsehen, sondern in der Literatur, in der realen Welt.                    

Wenn ich heute Kind wäre, würde ich gerne die Welt entdecken, wie es viel Jugendliche wieder versuchen, auf ihre eigene persönliche Art, mit wenig Geld, sich dabei selbst finden, orientieren können, viel Mut beweisen, sich eigenen Werte schaffen und ihre Entdeckerfreude erhalten, anders leben möchten, als wir es ihnen vorgemacht haben. Die Zukunft gehört ihnen, sie werden sie gestalten, das können sie. Sie werden ihre Vorbilder finden. Wie „Obama“ bei seinem Besuch ihnen beipflichtet und bestärkt in ihrem Vorhaben, die Welt zu verändern.

 

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Veröffentlicht von

afrikafrau

Afrika begeistert - viele Jahre in diversen Ländern, auf vorgelagerten Inseln unterwegs-

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