Theater- Faust I


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So spielt man heute nicht mehr Theater, wir hatten einen guten Regisseur, alle Laienschauspieler, ehemalige Waldorfschüler, aber alle mit vollem Engagement dabei. Haben uns viel vorgenommen, den Text zu erarbeiten, die Sprache zu verbessern, die Darstellung bühnentauglich zu erarbeiten, eine wunderbare Freizeitbeschäftigung, eine Zeit ohne handy und Internet. Auf Flohmärkten die Klamotten zusammengesucht, Kulissen selbst gemalt, maskenbildnerisch tätig,und viele viele Proben waren erforderlich, bis zur Aufführung. Die klassischen Literatur bietet sehr viel an, wir haben gelesen gesprochen, geübt, um später auch andere Klassiker aufgeführt. Jeder Regisseur besitzt seine eigene Bildsprache, die dann umgesetzt wird.

Heute finde ich die Theateraufführungen zu überlastet, zu viele Bilder, Videoprojektionen, der Text oft verfremdet, dabei ist der Text das Allerwichtigste, Sprechchöre, ein immer noch benutztes Stilmittel, eine Interpretationsmöglichkeit unter vielen anderen. es erfordert alles aber Stimmübungen, Haltungsübungen, Atemübungen, überzeugend gesprochen, sollte der Text  gehört und verstanden werden. Nebengeräusche, zu viele irritierende Bilder lenken zu sehr ab. Moderne Interpretationen oft nicht überzeugend, verfremdet und häufig nicht überzeugend. Die Welt des Theaters im Wandel……

Es sind sehr alte Aufnahmen, bitte die Qualität zu entschuldigen.

 

 

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Veröffentlicht von

afrikafrau

Afrika begeistert - viele Jahre in diversen Ländern, auf vorgelagerten Inseln unterwegs-

7 Gedanken zu „Theater- Faust I“

  1. Ich verstehe dich, was das Schauspiel betrifft. Mir ist das beim Thema Oper aufgefallen, als ich eine Aufführung von „AIDA“ besuchte. Die hüpfte im Nicki-Anzug über die Bühne. Ich habe schon nach ein paar Minuten die Oper verlassen.

    Liebe Grüße und schönen Abend,
    Christel

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    1. bin kein Opernfan, aber so „auf Teufel komm raus“ modern zu inszenieren, um aufzufallen, finde ich fehl am Platze und verkennt den
      literarischen Inhalt mit auch heute noch gültiger Bedeutung. Damit kann man auch das jüngere Publikum nicht locken………

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      1. Es ist ohnehin schwierig, jüngeres Publikum für die Oper zu begeistern. Aber wenn dann die Kulisse und die Kostüme nicht stimmen … speziell bei Aida finde ich das sehr wichtig, um die richtige Stimmung und das Verständnis für Altagypten zu erzeugen. Also mir ist das sehr wichtig …

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    1. nein, ich persönlich nicht, aber die meisten Teilnehmer der damaligen Truppe, habe mich mal mit R. Steiners Theseb befasst, einiges hat mir gefallen, nicht alle Grundsätze finde ich überzeugend….

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      1. Mir geht es ähnlich. Ich kenne viele Waldorfschüler, habe eine sehr gute Meinung von der Pädagogik, war aber selbst auf einer langweiligen Normalschule. Sporadisch lese ich auch in Steiners Werken und bedaure, dass ich keine tieferen Kenntnisse und Einsichten habe.

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      2. die Pädagogische Seite Steiners finde ich auch bemerkenswert, im Vergleich zu einer normalen Schule, Farbenlehre auch, Heilansätze,
        usw. mit der Eurythmie, der Tanzlehre, mit der ich mich befaßt habe, die habe ich als ziemlich weltfremd empfunden, viele philosophische Grundsäte kann ich nachvollziehen, die etwas elitäre idiologie dahinter nicht unbedingt. Wir habe darüber oft diskutiert, die Schüler, die ich kennengelernt habe, im kreativen Bereichen weit vorne, ihr Wissensstand immens…im Umgang miteinander auch etwas anders, Konsenbildung, Eine gute Diskussuinsgrundlage, aber nie überheblich……….

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