1000 betörende Düfte


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IMG_0003Die Welt der Düfte

 

wie  einzigartig, die Wahrnehmung so unterschiedlicher Düfte.

Die Erinnerung an die Mutter, die immer nach Speick-Seife und nach Uralt-Lavendel duftete, der Vater, der eher den Geruch der Tabakpfeife verbreitete  oder den Duft meines kleinen Babys, meist frisch und unschuldig.An bestimmte Düfte in besuchten Wohnungen, befreundeter Personen, manchmal nur ein bestimmtes Aroma nach frisch aufgebrühtem Kaffee oder nach einem guten Braten. Der Garten mit seinem ganz eigenen Duft nach Sommer, nach frischen Kräutern, Minze, Liebstöckel, Blumen, die gerade ihre Blüten öffneten, frischen Apfel- Kirsch-Jasminblüten-Holunder- etc.

Die Düfte, die in der Jugend gerade „en vogue „ waren.  Namen die heute vergessen sind, aber in der Erinnerung mit bestimmten Ereignissen, wieder auftauchen. Die verführerischen Männerdüfte, die mit „verliebt sein“ oder Erfolg  versprechend, in der Luft schwebten.Patschouli…….

Die leicht salzige Brise des Meeres, des Windes, der warme Duft der Sonne, des Südens, der Mimosen, der Pinienwälder,    ……….. der wilden  „Macchia“  der spezielle Duft der Insel Korsika.

Die Parfümerie das „El Derado“ der neuesten Kreationen, der berühmt bekannten französischen Markendüfte, das Chanel Flakon, oder anderen fremd klingenden, exotischen Namen       Die Verbindung mit noch unbekannten Welten des Erfolges, der großen Welt der Modeschöpfer, der Schönheiten.

So verknüpfen diese Düfte  bestimmte Lebensphasen, Ereignissen und bleiben im Gedächtnis.Auch später bei Aufenthalten auf exotischen Inseln oder fernen Kontinenten bleiben Gerüche, Düfte in Erinnerung.

Madagaskar der erotische Duft der Ylang-Ylang Blütenbäume, der Vanilleschoten, die Insel wo der Pfeffer wächst. Auf La Réunion riecht es für mich nach Vanille, nach Urwaldfarnen, in den Straßenküchen nach den gefüllten Teigtaschen und frischen roten Litschifrüchten nach Bouguenvilles, die Frauen umschwebt ein feiner Duft nach exotischen Parfumölen, trotz oder gerade wegen der Hitze, sehr angenehm. In Kamerun  auf den bunten Märkten viele unterschiedliche Gerüche nach Kardamom, nach frischer Erde schwüler feuchter Wärme oder kühl abweisende Abendluft, schweißtreibend in den belebten lärmenden Städten, den heißen trockenen Ebenen, den nach außen verschlossenen Gehöften, oder den einladenden kleinen Geschäften den vielfältigen Straßenmärkten mit feinen Stoffen, Glasperlenschmuck, afrikanischer Schmuck aus Holz  usw.      ……………………..

Afrika  schon am Flughafen der Duft der Fremde und gleichzeitig der anderen bekannten Welt, die etwas träge schwere meist heiße Luft, am Meer erfrischend verführerisch , es riecht nach Salz, nach Fisch, um die Häuser nach „djuray“ auf Holzkohle glimmend, nach süßem „Schai“ Schwarzer oder grüner Tee mit viel frischer Minze, nach Eukalyptus, schwül und schwer,ermüdend, wenn der Wüstenwind den sandigen Staub wie Nebel die Geräusche erstickt. und die Welt in träger Stille versinkt. In der dunklen Nacht den Schlaf raubt, die Moskitos schwirrend, oder bei Vollmond die Leidenschaften weckt.Der Orient mit seinen eigenen Gerüchen, würzig, exotisch verwirrend der Rauch der Schischa, der Wasserpfeife, ja nach Tabak, auch verführerisch mit Harzen versetzt, leicht süßlich Im Bazar reich an Goldschmuck, Parfumölen, verführerischer Kleidung aus edlen Stoffen, in Metall gehämmerten Teekannen und Tabletts.Möbelstücken, und vor allem diese Berge der aufgetürmten frischen bunten Gewürzen, erinnert an Bazar  in Marrakesch oder Damaskus oder  Amman und den Ruf des  Muhezin aus der Moschee, Kaffee mit Kardamom ,Fladenbrot, Falaffel Lammfleisch vom Grill,usw. die eingehüllten schwarzen Gestalten sehr selbstbewusst, unter sich.

Zur Weihnachtszeit wird auch bei uns der Orient einziehen , es duftet nach Lebkuchengewürz, Vanille, Zimt Sternanis und allerlei nussigen Gewürzen und Leckereien, die nur zur Winterzeit serviert werden  ………………………

 

 

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11 Gedanken zu “1000 betörende Düfte

  1. Ein schöner Text- weckt bei mir vor allem die Erfahrungen und Erinnerungen an den Urlaub in la Reunion❣️Düfte sind etwas sehr archaisch emotionales-. Danke für den Beitrag.

    • vielen dankele21, freut mich, daß dir mein text gefällt, ein anderer blogbeitrag von arabella hat mich dazu angeregt,und die Düfte waren wieder inmeinem
      Gedächtnis präsent, vermutlich wie bei dir….

  2. ein sehr schöner Text. Der unsichtbare, unhörbare und irgendwie unfassbare, nicht beschreibbare Duft – eines Menschen, eines Ortes, eines kurzen Augenblicks (Essenz des Lebens) – verbindet uns stärker oder trennt uns mehr als wir uns bewusst machen.

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