für Afrikakenner


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Das Buch von Paul Theroux, „The last Train to Zona Verde“ das ich verschlungen habe (im Originaltext-englisch) in deutsch : „ein letztes Mal in Afrika“,beschreibt sehr viele Beobachtungen und Gedanken, in denen ich mich wiedergefunden habe. Obwohl er, als Schriftsteller natürlich einen anderen Hintergrund hat, er dokumentiert den Zustand Afrikas heute, zeigt die Entwicklung auf, wie er begonnen hat, Afrika zu bereisen.

Er hat die halbe Welt bereist.Über seinen Beruf besitzt er Netzwerke und Geld, ist er privilegiert und trotzdem versucht er zu beschreiben, was er empfindet, er erklärt die historischen Zusammenhänge sehr gut, die zu dem jetzigen Zustand geführt haben. Ein hervorragender Beobachter der Landshaften, der Menschen, das Leben in den Städten, auf dem Land, im Busch, in den Naturparks, er beleuchtet auch die ganze Industrie der Hilfsorganisationen, die Einflüsse der unterschiedlichen Staaten, der Politik, der Religionen, des Geldes, des Rohstoffhandels, der Kriege, der korrupten Machthaber dem die Bevölkerung ausgesetzt ist, die erbärmliche Armut, Hunger,Perspektivlosigkeit, Überlebensnotwendigkeit und gleichzeitig der unbeschreibliche Reichtum einzelner Clans, hinter dicken Mauern, bestens bewacht, Luxus pur, die die immer größer werdenden Slums der Großstädte ignorieren. Ohne fließendes Wasser, ohne Strom, hinterBretterverschlägen oder in den Flüchtlingscamps hinter Plastikplanen oder Zelten in Staub und Hitzeüber großzügigen Spenden überleben oder sterben, die Kinder, die Jugend ohne Zukunft.

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