Eine der Antilleninseln


Zu Besuch auf der Antilleninsel mit creolischem Flair.

La Guadeloupe

In Point-à-Pitre am Flughafen sollte unser Treffpunkt sein,da wir von verschiedenen Heimatflughäfen abgeflogen sind.Warte vergebens und gerate mächtig ins Schwitzen.Englisch und Französisch, alles durcheinander spiele ich die besorgte aufgeregte Mutter an der Information.Bis die Dame genervt ist, mir aber dann nach einer Stunde immerhin die Info gibt, „ma petite“ kommt erst am nächsten Morgen mit einer anderen Maschine an. Inzwischen ist es später Nachmittag und drückend heiß. Nach längerer Nachfrage wird mir ein kleines Hotel in der Nähe angeboten, wo ich dann übernachte.Schiebe schwitzend meinen Rollkoffer die kleine Strasse entlang, bekomme ein Zimmer, duschen und aufatmen. Allerdings gibt es keine Verkostung.Ein Getränk und ein Sandwitch muss reichen. Schnell ist es dunkel,ein kurzer Rundgang um das Hotel.Nach einer etwas unruhigen Nacht morgens schiebe ich wieder den Rollkoffer in Richtung Flughafen. Es heißt warten. Fröhlich kommt sie mir entgegen.Einen Flug verpasst, jetzt ist „ma petite“ hier und frisch verliebt.Wir sind mit gemeinsamen Freunden verabredet, um uns am selben Ort in „Deshaies „einzumieten. Am nächsten Morgen erstmal den Sand unter den nackten weißen Füßen spüren, zuhause ist es ja Winter. Kein überlaufener Strand.Dann planen wir die gemeinsamen Ausflüge.Dschungel, Wasserfälle, Zuckerrohrplantagen, Besichtigung einer alten Parfumdestillerie, erklimmen im Nebel den „Soufrière“. Eine lange Tour durch einen riesigen Naturpark mit unserem Fahrer „ Colombo“ bis zu den Wasserfällen. Einzigartige wilde Natur mit farbigen Blüten, die einen verführerischen Duft verströmen, dich verzaubern.Gouadeloupe, die Insel , die wie ein Schmetterling im Ozean schwimmt,„Base Terre“  und „Grande Terre“ , berühmt für ihre Creolische Küche und Sprache, wilde Strände für Surfer,  fest in französischer Hand.Die einstmalige Kolonie, noch immer dadurch geprägt.Dazwischen gibt es Tage, an denen wir alleine etwas unternehmen oder ausruhen. Die Nacht bricht schnell herein, die Kröten quaken, die Gekos klatschen auf die Fließen, auf der Jagd nach Moskitos, oder eine angenehme frische Brise die dich sanft in  deine Traumwelten einhüllt. Aufgetankt mit neuen Eindrücken, gemeinsamen Unternehmungen, Bekanntschaften, Erlebnissen kehren wir wieder zurück, jeder in seine eigene Welt.

 

 

 

 

Advertisements

2 Kommentare zu „Eine der Antilleninseln“

  1. Schön, Deine Sommerbild, jetzt, in den deutschen Winter hinein… Mit selbst fällt auf: die Farbigkeit ist eine so sehr reduzierte. Nachdem ich wieder zurück bin sein einer Woche, fällt mir dies besonders auf…Da malt Dein Bericht schon wieder buntere Bilder!

    1. freut mich Sabine, daß du wieder gesund zurück bist, es sind ziemlich alte Photos (nicht digital)
      die “ la petite“ vor langer Zeit aufgenommen hat.Die Photos mit mehr Farbe, tauchen vielleicht noch
      aus meinem archiv auf, da ich doch ziemlich ausgedünnt habe, Reduktion war notwenig geworden.
      Aber die kräftigen Farben dieser Insel vor allem der Pflanzen,sind noch immer in meiner Erinnerung.
      wobei diese denke ich auch einen gewissen Reiz haben. wie aufmerksam du schaust, dankeschön.
      Freue mich schon auf deine neuen Bilder.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s