Paris


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Paris- die Stadt der Träume

So wie wir diese Stadt als Jugendliche erlebt haben, gibt es sie sicherlich nicht mehr. Die Welt verändert sich, von der Stadt der Liebe, hören wir nur noch von Terroranschlägen, von Demonstrationen, die Liebe scheint keinen Platz mehr zu finden. 

Meinen ersten Besuch in Paris planten wir kurz nach dem Abschluss der Schule. Meine beste Schulfreundin lebte dort mit Catherine, die wir alle von Besuchen in Deutschland kannten. Mit einem älteren VW Käfer begann unsere Fahrt.In einem kleinen Hotel waren für uns Zimmer reserviert.Am späten Nachmittag trafen wir dort ein. 1 Zimmer für  die Jungs, 1 Zimmer für mich. Toiletten nur auf der Etage.Danach nahmen wir die Metro zu meiner Schulfreundin.Sie hatte für uns gekocht, es wurde ein feuchtfröhlicher Abend. Wir rauchten „gouloise“ oder „ gitanne“ tranken französischen Rotwein , wie es sich für Parisbesucher gehörte. Unser Französisch ließ zu wünschen übrig, wir lernten ja erst ein paar Jahre, in der Praxis war es recht mühsam.Mit der letzten metro sollten wir zurückfahren. Einer der Jungs blieb. Mitten in der Nacht stiegen wir an der angegebenen Station aus, irrten durch die Strassen, bei Dunkelheit schwierig, da die Jungs sich den Straßennamen nicht notiert hatten.Es war auch niemanden unterwegs, den wir hätten fragen können. Mir fiel dann der Name der Straße wieder ein und in den frühen Morgenstunden trafen wir dort wieder ein. Aufgedreht fanden wirkeinen Schlaf und machten im Zimmer der Jungs einen ziemlichen Radau. Den nächsten Tag haben wir eine Side-Seeing-Tour zu Fuß durch Paris, besuchten den Louvre, das Kaufhaus La Fayette, in dem ich ein Paar wunderbare cremefarbene  Lederhandschuhe erstand, vom Louvre einen Kunstdruck, wir schlenderten am Ufer der Seine entlang, unser Abenteuer. Wir fühlten uns großartig und es gab sehr viel zu erzählen danach. Wir hörten nur noch französische Musik und schwärmten von dieser Stadt. Einer dieser damaligen Jungs heiratete später eine Französin.

Der zweite Besuch in der Stadt der Liebe kam unverhofft und überraschend. Mit einem guten Freund, wir wollten das Wochenende zusammen verbringen, unterwegs auf der Autobahn fragte er mich, wann ich das letzte mal in Paris gewesen sei, „oh.. das ist lange her“. Bei der nächsten Ausfahrt raus und Richtung Paris.Er kannte Paris sehr gut, wir stiegen in einem Nobelhotel ab, direkt an der Champs Elysée und verbrachten den Abend in lauer Luft in einem kleinen feinen Bistro und im Strassenkaffee. Ein verführerisches Wochenende in Paris.

Die Lichter der schlafenden Stadt verschwinden in der Dunkelheitauf dem Weg nach Afrika meistens über Paris, ein Nachtflug. Damals gab es auch schon unschöne Abschiebungen der unerwünschten Afrikaner, die so machen Reisenden sehr irritierte.Als Starfußballer, als Musiker, als Mannequins, beliebt, gern gesehen, warum nehmen wir diese Gäste nicht als Menschen wahr?

 

 

 

 

 

 

 

 

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