Syrische Flüchtlingsfamilie3


Syrische Flüchtlingsfamilie- Bericht 3

Ein Bericht von einem Bekannten, der als Betreuer nahe an dieser Familie dran ist, lässt mich nachdenklich zurück.Er berichtet folgendes:

mit dem Familienvater zusammen war er bei diesem Vorstellungsgespräch in einer Klinik. Das Gespräch insofern verlief positiv. Danach allerdings gab es etwas seltsame Ereignisse. Die Familie lebt jetzt in einer Wohnung, die Einrichtung hat der Familienvater teilweise selbst bezahlt (mit irgendwo geparkten Geldern).Es gibt ja entsprechende Vorschriften des Jobcenters, auf das dieser Flüchtling ja angewiesen ist, denn die Wohnungsmiete u.a. wird übernommen.Termine und Vorlage des Klinikvertrages, wo er ohne Approbation als Arzt für  6 Monate im Team ( sog. Praktikum) für einen gewissen Betrag hätte arbeiten können, hat er bislang ignoriert. Da er inzwischen recht gut deutsch spricht, müsste er die Vorschriften, die auch teilweise in arabischer Sprache verfasst sind kennen.

Der Bekannte hat sich nun mit dem Jobcenter unterhalten, da er keine Befugnisse hat, mehr Einfluss zu nehmen, musste er feststellen, dass irgendetwas seltsam abläuft. Er hat sich wirklich ernsthaft bemüht, dem Familienvater viele Dinge zu erklären, weil er davon ausgegangen ist, dass natürlich der Dschungel der Vorschriften und amtlichen Verordnungen schwer verständlich sein müssen.Er hat den Eindruck, dass der syrische Arzt von außen beeinflusst wird, von Landsleuten sog. Freunden, die ihm glauben machen, er könne als Arzt doch überall arbeiten und er solle dem Jobcenter nicht so viel preisgeben. Das erhärtet einen gewissen Verdacht, dass er irgendwelche Anweisungen erhält, dies oder jenes nicht zu tun. 

Natürlich kann man sich in seine Situation nicht hineinversetzen und seine Lage vielleicht auch nicht gut verstehen oder nachvollziehen, geschweige denn beurteilen. dies liegt mir fern. Er verheimlicht, dass er über eigenes Geld, ein Haus mit angeblich eigener Praxis in Syrien usw. verfügt. Wie kann so etwas überprüft werden? Mein ganz persönlicher Bericht, über gewisse Vorgänge, ohne irgendwelcheBewertung, gebe hier nur Erfahrungsberichte weiter, aus 2. Hand, da ich nur zur Sprachvermittlung und Kontaktaufnahme eingebunden war.IMG_0776Für mich stellen sich sehr viele Fragen, die offen bleiben.

Wie diese Geschichte wohl weitergehen wird???

 

 

 

 

 

 

 

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5 Kommentare zu „Syrische Flüchtlingsfamilie3“

  1. es ist ja eigentlich nicht wichtig. Jeder macht halt seine Erfahrungen. Fällt er auf die Nase – Pech gehabt. Schafft er es – Glück gehabt. So ist das im Leben, ob nun als Flüchtling oder als Einheimischer.

  2. Was ihm klar sein muss, oder ihm jemand klar machen sollte ist, dass er in Deutschland nie ohne Aufsicht arbeiten dürfen wird. Ganz einfach, weil er keinen europäischen Abschluss hat, Ärzte mit amerikanischen, japanischen, australischen usw. Abschlüssen betrifft dies genauso.

    1. herzlichen Dank für deinen Kommentar. Das ist richtig, es wurde versucht, ihm dies zu erklären, persönlich
      hatte ich den Eindruck, nach Durchsicht seiner Unterlagen, Arbeitsstellen ua. in Damaskus und Frankreich,
      vor allem als Kongressleiter, wenn alles wirklich stimmen sollte, müßte er diese Regel kennen!!!
      Auch als „nicht-Ärztin“ habe ich dies (auch der Betreuer) gewußt.

      1. Die Arbeitsstellen zählen halt – leider ! – nicht, sondern nur, dass er keinen EU-Abschluss hat. Oder er müsste sich darum bemühen, die Staatsexamen nachzuholen.

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